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In unseren Breiten scheint mir "die Einsamkeit der Berge" eher eine Frage des Zeitpunktes als eine des Ortes zu sein. So ist Einsamkeit auch sicher keine primäre Eigenschaft des Rofan - dafür sorgt schon die ausgeprägte Infrastuktur, bis hin zu der umstrittenen Aussichtsplattform auf dem Gschöllkopf.

Aber man kann ruhige Momente im Rofan erleben, irgendwann, im Herbst vielleicht, wenn Nebel über die Grasmatten an der Hochiß ziehen und der Achensee unter Wolkenmeeren verborgen bleibt.